des ich Bewustsein. Die Entwicklung von Selbstliebe, selbst Anerkennung

und selbst Akzeptanz. Selbstrespekt ist jene Kraft, die ein würdevolles Leben entstehen lässt. Basiert auf Selbstachtung, die durch die Zufriedenheit mit mir und mit meinem Leben erwacht.

Selbstrespekt und Selbstachtung die sich auf die Zufriedenheit mit mir, mit meinem Leben und dem, was ich tue oder gerade loslasse, bezieht. Die größte Entdeckung bist du SELBST und deine persönliche Evolution ist gleichzeitig eine Kollektive Weiterentwicklung.

Es geht um den Mut, den ich habe, für mich Entscheidungen zu treffen und Verantwortung für deren Folgen zu übernehmen. Jedes ja für das eine, verbirgt das nein für das andere. Warum das so ist? Nur wenn ich von ganzem Herzen eine Entscheidung treffe, kann diese auch ohne Leid, Verzichtgefühl, eventuelle Verlustangst eingehalten werden. Wie ist das in Form eines Beispiels zu verstehen? Grenzen sind da, um physische Erfahrungen machen zu können. Dadurch sind überall Grenzen zu erkennen, wobei es wichtig ist, manche zu bewahren und ihre innewohnende Struktur liebevoll zu stärken. So kann ich mir anvertraute Inhalte liebevoll halten. Wie innen – so außen. Ein gutes Beispiel dafür bietet unser Körper – in dieser Hinsicht gibt es sogar jede Menge Beispiele. Die Blutgefäße halten unser Blut, das Bindegewebe hält die Organe und uns selbst in Form. Natürlich gibt es Strukturen – ich nenne sie natürliche Ordnung. Wie die Planeten sich bewegen oder die Jahreszeiten. Wir können vielleicht die Uhr umstellen, aber nicht die Sonne. Die vermeintliche Grenze zu überdehnen ist scheinbar möglich, trotzdem ist alles nach einer natürlichen Ordnung und Grenze gerichtet. Dehnen ist wichtig, überdehnen eher weniger. Wir sind voll spirituell, aber auch emotional und gleichzeitig physisch, menschlich. Wir sollten keinen dieser Teile verleugnen und auch nicht überbewerten. Es gibt menschliche, technologische sowie natürliche Grenzen. Deren harmonische Ausdehnung (Fülle) ist die Evolution, wobei alle drei Ebenen gleichermaßen wichtig sind. Ebenso ist es in einer Beziehung auch wichtig, auf Ebene der Gefühle, des Körpers und auch hinsichtlich der Idee das Zusammenseins Gleichgewicht zu schaffen. Das verleugnen der eigenen Grenzen ist ebenso irreal wie der ständige Versuch der Wiederholung des bereits bekannten aufgrund der Angst vor neuen, unbekannten Erfahrungen. Der Makrokosmos ist genauso ganzheitlich wie der Mikrokosmos. Entsteht die Balance, eine rhythmische Bewegung zwischen Inhalt und Form, entspannt sich die Beziehung zwischen Männliche und Weibliche Energie (Mann & Frau). Der Weg ist dann frei für gemeinsames „Wachstum“. Nach der langen Suche nach dir selbst bist du endlich in dir Zuhause angekommen. Zufrieden und entspannt kannst du nun tief durchatmen. Weil du dich selbst achtest, erhältst du Wertschätzung und Achtsamkeit. Etwas von außen zu empfangen wolltest du vielleicht schon längere Zeit. Vielleicht war eine innere Sehnsucht nach mehr Anerkennung, Wertschätzung, Aufmerksamkeit oder Zuversicht präsent. Eventuell wolltest du finanzielle Unterstützung, mehr Freizeit und mehr Glück. Auch die Illusion, zu wenig zu können oder zu wissen, kann die Tatkraft einfrieren. Das Verlassen der selbstkreierten Opferrolle ist der Neubeginn. Dein Wert und wie du für dich empfindest kommt in Ausdruck. Deshalb, weil du nicht mehr brauchst, sondern du deiner Selbst bewusst geworden bist! Das Ablösen von der inneren Bedürftigkeit löst das Gefühl von Ohnmacht auf und verwandelt dieses in wahre Kraft, die von innen kommt, direkt von Herzen. Die Ausrichtung vom Herzen aus öffnet die Tür von innen, die Bereitschaft, um zu empfangen. So kann eine Balance in der Beziehung mit mir auf allen drei Ebenen entstehen. Wie mache ich das? Was hilft mir selbst dabei? Zuzulassen und Emotionen zu beobachten, die wachgerufen werden durch meine „Partner“. Sollten bereits die ersten Gedanken erscheinen, um meine „Unschuld“ zu verteidigen oder mein Recht zu beweisen, erstmal kurz anhalten, innehalten. Ebenso den Angriffsmodus, der in mir bereits aktiv ist, erst beobachten, statt sofort zu reagieren. Sprechen, aber nicht zerreden. Sich über das, was ist, klar sein und nicht klären wollen. Präsent sein statt präsentieren wollen. Mein „Partner“ kann mich nur so weit verstehen, wie ich mich selbst verstehe. Was ich will und was ich nicht möchte authentisch mitteilen. Wie weit ich mich selbst ausdrücken kann ist jenes Maß, wie ich wahrgenommen werde. Vergangenes ziehen lassen und nicht immer wieder in das Jetzt holen. Tatsache statt Geschichten und Vorwürfe. Natürlich im eigenen Zentrum sein und nicht im Mittelpunkt stehen wollen. Aufmerksamkeit und Zuwendung zu fordern oder als selbstverständlich zu nehmen ist wie eine Zumutung, wodurch der eigene Mut gehindert wird. Beziehungen sind wunderbare Möglichkeiten, um uns selbst kennenlernen und Emotional weiterentwickeln.