Kündige deinem inneren Kritiker, um Gelassenheit und Klarheit zu erfahren

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Freundschaft mit dir selbst zu schließen bedeutet, den Job des inneren Kritikers, “Nebel” aufzulösen.

Das, was passiert war,ging sie alle an. Es ging sie alle an, weil aus jedem Menschen eine Welt hervorgehen kann, die Gutes oder Schlechtes wachsen lässt. Es ging sie alle an, weil jeder irgendwann in eine Situation kommt, in der er Zukunft schenken oder nehmen kann. Und es ging sie alle an, weil jeder ein kleines bisschen Verantwortung in sich trägt, das, was ihm vom Leben geschenkt wird, in die Welt zu tragen und zu einem Geschenk an alle zu machen.

Clara Maria Bagus

Wir sind nicht perfekt und brauchen dies auch nicht anzustreben.
Ebenso wie es das Menschsein beinhaltet,
Erfahrungen zu sammeln.
Heute möchte ich dich fragen:

Würdest du jemanden als Freund bezeichnen, der dich ständig kritisiert?
Würdest du an einem Arbeitsplatz bleiben, wo dich keiner mag?
Würdest du an einem Ort leben, wo du dich nicht wohl fühlst?
Wahrscheinlich nicht!

Ebenso schön und wichtig ist es, dich in deiner Haut wohl zu fühlen.

Vielleicht kennst du die Ablehnung und wie man darunter leidet. Fast unvorstellbar, dass die meiste Ablehnung nicht von außen, sondern von innen entsteht. (…ich bin nicht gut, klug oder hübsch genug)
So eine innere Plapperei kann ganz schön schlechte Laune verbreiten, nicht wahr?
Die gute Nachricht: DU kannst den inneren Kritiker entlassen 🙂 …


Wie du es in einfachen Schritten schaffst, dich wohler zu fühlen?…
Mehr Vertrauen zu haben?…
…um dein Leben auch weiterempfehlen zu können?
Hier ein paar Ideen, die du ausprobieren kannst, wenn du möchtest.
Höre dir selbst zu! Beobachte deinen inneren Dialog.
Formuliere Worte über dich anders und bewusst.
Verwende neue Wörter, um Fragen zu beantworten.
Übertreibe nicht und erzähle nichts, was du dir noch nicht vorstellen kannst.
Formuliere neutral und ehrlich, falls eine positive Ausdrucksweise noch nicht möglich ist…
Wenn du unsicher bist und eine Frage hast, antworte dir selbst im Sinne deines allerbesten Freundes.


Versuche Kleinigkeiten in deiner täglichen Routine zu verändern.
Iss deine Suppe mit der linken Hand, wenn du Rechtshänder bist.
Mach das gleiche beim Haare kämmen und Tür öffnen, aber du muss nicht übertreiben.
Entscheide dich am besten am Vorabend für ein derartiges Spiel für den nächsten Tag.
Probiere auch physisch etwas Neues aus: Fahr eine Runde mit dem Fahrrad, statt spazieren zu gehen oder umgekehrt.
Fahr an einem freien Tag an einen Ort, an dem du noch nie warst und sprich jemanden an, den du nicht kennst – Oder geh unter die Menschen und schweig einen ganzen Tag. Mimik kannst du dir erlauben 🙂
Besuch jemanden im Altersheim oder Krankenhaus. Ob du dort jemanden persönlich kennst oder nicht spielt keine Rolle. Nun schenke demjenigen deine volle Aufmerksamkeit für eine oder zwei Stunden und höre genau zu. Ob das, was du hörst, Stille ist oder Worte sind, ist gleich wichtig.
Iss nur zwei Mal am Vormittag bewusst und spür am Nachmittag das Gefühl von Leere. Trink dabei genügend Wasser.
Wenn du gerne Kaffee trinkst, tausche diesen für einen Tag gegen Tee.
Mach eine Schnupperstunde für einen Tanzkurs oder etwas Ähnliches aus, das du noch nicht kennst.
Wähle in deiner unmittelbaren Nähe einen Baum als einen deiner besten Freunde aus, den du möglichst oft besuchen kannst.


Das wichtigste bei diesen Übungen ist das innehalten und spüren, wie dadurch Veränderungen in deinem Leben geschehen und wie sich diese anfühlen.
Ich freue mich, wenn du hier auf meiner Seite über deine Erlebnisse und die Erfahrungen, die du gemacht hast, berichtest.

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