Jetzt kommt die Ruhe

Beruhigung und Ausgleich. Wir haben nicht wirklich Angst vor dem, was gerade ist, sondern was wir darüber denken.

Mein absolutes Lieblingsbuch und Lehrbuch zu diesem Thema: Der kleine Prinz von ANTOINE DE SAINT-EXUPÉRY

In diesem schreibt er: „Warum sollen wir vor einem Hut Angst haben? Meine Zeichnung stellte aber keinen Hut dar. Sie stellte eine Riesenschlange dar, die einen Elefanten verdaut“.

Ja, die subtile Stimme im Kopf spricht gerne über Angst, Unzufriedenheit, Zweifel oder tut sich sorgen… Manchmal ertappt man sich selbst dabei, etwas gerade bis ins kleinste Detail durchgedacht zu haben.

Das kann sicher auch sehr hilfreich sein. Ab und zu! Ansonsten nenne ich es für mich „grübeln“. Aus eigener Erfahrung kann ich behaupten, wie ermüdend das sein kann. Es beginnt mit einem sogenannten „Problem“. Was das ist, habe ich für mich selbst so formuliert:

Etwas, das bereits da ist, ich aber nicht will, dass es da sein soll. 🙂

Also wird gründlich überlegt und nach einer Lösung gesucht. Wie schaffe ich das Problem, das bereits da ist, weg? Dennoch kommen immer weitere und weitere Ideen dazu, bis der totale Erschöpfungszustand erreicht wird. Grübeln verbraucht eine enorme Menge an Energie. So ähnlich wie hungrig Rezepte zu schreiben, ggg, statt mit jenen Zutaten zu kochen, die wir gerade zu Hause haben. Eigentlich klingt das alles sehr plausibel, doch man schafft es trotzdem nicht so leicht…BERUHIGUNG…

Raus aus dem Kopfkino JETZT 🙂 Selbstreflektion: Welcher „Film“ wiederholt sich bei mir am häufigsten?
Beziehungsdrama oder Krimi, eventuell über fehlende Abenteuer oder Bewegung?
Geht es vielleicht um eine „hätte-ich-so-entschieden“-Serie?
Wiederholt sich immer dieselbe Episode? Jetzt kommt die Ruhe.

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