Erweiterungsprozess – Willkommen!

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Symbolich gesehen: Willkommen im „engen“ Raum, der gerade beginnt, sich auszudehnen.

Impuls aus dem METAblick

Bin ich mit mir vertraut, bin ich mit dem Leben vertraut?

Kenne ich meine Grenzen, kenne ich meine Möglichkeiten?

Das Gefühl, das ich jetzt fühle, darf da sein und ist mir wichtig.

Ich erlaube mir, authentisch zu fühlen, was mich in Gedanken beschäftigt.

Die energetische Ausdehnung ist immer mehr spürbar. Wie das lebendige Herz sich zusammenzieht und dann wieder ausdehnt.

Wie die Natur im Winter ihre Säfte zurückzieht und im Frühling ausdehnt. Kalt – Warm.

Beim Sport werden Muskeln aufgebaut, die für das Immunsystem wichtig sind. Hier erkennen wir die Grundprinzipien gut, oder?

Erst aufwärmen, dann Festigkeit aufbauen und schließlich dehnen.

Erweiterung von Gedanken, Emotionen und der physischen Ebene.

Ähnlich wie beim Geburtsprozess, wenn die Geburt von der Natur eingeleitet wird und das in Form von physischem Druck wahrgenommen wird. Hier gibt es keinen Weg zurück – es geht nur vorwärts 🙂

Wir haben unterschiedliche Möglichkeiten…

Kontrolle aufgeben, das Steuer des Bootes loslassen und alles Selbstmitwirken abgeben. / treiben lassen, Teilnahmslosigkeit, Schicksalsprinzip.

Widerstand leisten und keine Änderung (Neues) zulassen wollen. / gegen den Wind segeln, den “Wind” als Feind betrachten…

Verbinden des alten Wissens mit neuen, natürlichen Impulsen und somit empfangen wir im liebevoll vorbereiteten Umfeld das Neugeborene. / Mit dem Wind segeln und diesen als Vorteil sowie als Freund betrachten

Der Wind steht in diesem Prozess für die eigenen Gedanken über das, was uns im Außen begegnet und mit uns interagiert.

Können wir uns liebevoll für diesen Prozess hingeben oder leisten wir Widerstand mit Gegendruck? Die Erfahrungen der Anderen mit eigenen Talenten zu verbinden ist die wahre Ergänzung und echte Verbindung.

Die alte Welt wird nicht hinterlassen und abgetrennt, sondern die alte in die neue Welt integriert – Wie die Eltern auch Teil das Neugeborenen sind: Sowohl auf zellularer Ebene als auch hinsichtlich der energetischen Informationen und Lebensumstände.

Agiert das Kind aber “scheinbar” nur nach seinen eigenen, neuen Impulsen und verleugnet seine Herkunft, wird etwas wie Selbstsabotage verursacht. Nur das in sich mitgebrachte „alte“ (Eltern – Ältere Erfahrungen) kann erweitert werden. Dessen Urteile zu verneinen ist sinnlos und hindert den Fluss von Energie und von Liebe.

Wie die Mutter und der Vater ein Teil sind und am Leben ihres Kindes teilnehmen. Sich nicht einzumischen und dem “Kind” zu erlauben, sich ausprobieren, ist der Baustein von Selbstvertrauen und starken Wurzeln.

Alte Glaubenssätze sind die Basis für das nächste verfeinerte Bauwerk. Die Glaubenssätze der Eltern entstammen ihren Erfahrungen und den daraus folgenden Resultaten. Ihre Lösungen sind aus ihren Möglichkeiten entstanden.

Unvergleichbar.

Von diesem Standpunkt aus entsteht die Prägung und somit trägt das Neugeborene die Möglichkeit zur Verfeinerung oder auch zur Wiederholung in sich.

Demnach kommt das Neue, Fließende, auch nicht immer ganz „schmerzfrei“, aber natürlich – oder es bleibt die künstliche Lösung des „Kaiserschnittes“, die manchmal auch eine Gnade sein kann.

Wahrnehmung realer Verbundenheit.

So, wie das Baby mit der nährenden Mutter verbunden ist, fließt nicht nur Nahrung durch die Nabelschnur durch den physischen Kontakt des Körpers. Es fließt Liebe mit, in freudiger Haltung, dem Neuen, Werdenden gegenüber.

Oberflächlichkeit und Unachtsamkeit prägt das werdende Leben und wird später in seinem Ausdruck sichtbar und erkennbar.

Um ein ganzheitlich gesundes Kind auf die Welt zu bringen, ist die noch unsichtbare Zeit enorm wichtig, in der wir ausschließlich auf das Fühlen zurückgeworfen sind. Was bedeutet das?

Fühle die Gefühle, die da sind und gib ihnen Raum. Erlaube dir, das Neue, Unbekannte zu empfangen – so kann sich Vertrauen entwickeln.

Statt zu kontrollieren und zu urteilen betrachte alles, was dir im Außen begegnet, wertfrei und dessen Inhalt gleichzeitig bewusst. Akzeptiere, dass du anderer Meinung bist, ohne dich und deine Ansicht zu verteidigen.

Betrachte deine Lebensumstände frei von Wertung und mit liebevoller Achtung. So wird ihre Sinnhaftigkeit anerkannt. Deine Werte, die du in dir trägst, sind wichtig. Halte dich daran. So kann wahres Vertrauen in dir entstehen. Echtes Selbstvertrauen. Echte Nähe.

Fragestellung:

Wo fühle ich die Enge?

Habe ich zu wenig Raum für mich?

Enge im Hals?

Enge in meiner finanziellen Lage?

Enge Kleidung durch Übergewicht?

Enge in meinen Möglichkeiten? Ich will, es funktioniert aber nicht…

Enge in Beziehungen? Ich habe das Gefühl, keiner versteht mich…

Enge hinsichtlich meiner Ideen? Ich will etwas Besonderes machen, aber wie oder was?

Enge in meiner Freizeit?

Enge, eingeschränkte Bewegung durch Verspannungen…

Enge an Lob und Anerkennung? Niemand sieht mich…

Enge an Freunden? Keiner ist für mich da…

Genau diese Bereiche werden erneuert und hier liegt der wahre Schatz deines erweiterten Ausdruckes. Diese Enge zuzulassen ist der erste Schritt, um sie erweitern zu können.

2 Antworten auf „Erweiterungsprozess – Willkommen!“

  1. Ja, das sind in der Tat zielgerichtete Fragen und Beispiele, die für die persönliche Entwicklung stehen. Ich finde auch die Typografie und Farben passend. Sie verleihen den Themen eine gewisse Ästhetik. Spannend zu lesen und gut formuliert. Vielen Dank!

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